Chronische Nahrungsmittelallergie

Chronische Nahrungsmittelallergien bewirken Symptome und Beschwerden wie Magen – Darm – Störungen (Schmerzen, Durchfälle, Verstopfung, Blähungen, Magenbeschwerden), Hauterkrankungen, Gewichtsprobleme, Migräne bzw. Kopfschmerzen, allgemeines Unwohlsein.

Chronische Nahrungsmittelallergien entstehen durch Eindringen von Nahrungsmittelbestandteilen in die tieferen Darmschichten infolge Lücken in der sonst vollständig abgedichteten Darmschleimhautoberfläche, wodurch sich Antikörper gegen Nahrungsmittel bilden.

Zu unterscheiden sind diese von akuten Nahrungsmittelallergien (IGE –Allergie), die unmittelbar im Zusammenhang mit der Aufnahme eines bestimmten Nahrungsmittels auftreten, z.B. Urtikaria, Schleimhautschwellungen, Atembeschwerden. Diese Allergien sind den Patienten meistens bekannt, da sie sich sofort auf das aufgenommene Nahrungsmittel beziehen lassen. Im Gegensatz dazu sind die chronischen Nahrungsmittelallergien (IGG – vermittelt) von Patienten nicht auf ein bestimmtes Nahrungsmittel  zu beziehen, da sie eine verzögerte und chronische Reaktion bewirken. Somit müssen diese Nahrungsmittel durch einen Bluttest ermittelt werden.

Der Bluttest (1X Blutabnahme) kann zunächst als sogenanntes Screening durchgeführt werden, wobei Nahrungsmittelpools untersucht werden, um festzustellen, ob überhaupt mit einer chronischen Nahrungsmittelallergie gerechnet werden muss. Bei positivem Ergebnis werden dann einzelne Nahrungsmittel in Stufen ausgetestet. Das Ergebnis der Laboranalyse wird für den Patient in einer umfangreichen Befunddokumentation erläutert und die daran folgenden Empfehlungen für die Ernährung eingehend dargestellt.

Ablauf der Untersuchung:

  • Eingehende ärztliche Vorbesprechung über bestehende Beschwerden, deren mögliche Ursachen und vermutete Unverträglichkeiten.
  • Blutabnahme (Einsendung an ein Speziallabor)
  • Ausführliche ärztliche Besprechung der Befunde und der Behandlung hinsichtlich der Ernährung
  • Kontrollbesprechungen werden in ¼ jährlichen Abständen durchgeführt

Kosten: Laborkosten: je nach Umfang der Untersuchung (von ca. 40 € für den Screening-Test bis 350 € für den groβen Bluttest auf 250 Nahrungsmittel, s. besonderes Info-Heft als Anlage ) Darin eingeschlossen ist die umfangreiche schriftliche Befundung für den Patienten. Hinzu kommen Kosten für die ärztliche Beratung und Blutabnahme nach GOÄ.

 

 Ergänzend kann hierbei eine Untersuchung auf Histaminempfindlichkeit durchgeführt werden.

                                                                                                                                     (bitte wenden)

 

 

Histaminallergie 

 

Histamin ist ein sogenanntes biogenes Amin, das bei erhöhter Aufnahme allergische Reaktionen wie bei chronischer Nahrungsmittelallergie (s.o.) auslösen kann. Es ist in manchen Nahrungsmitteln besonders reich enthalten und wird im Darm durch ein Enzym (Diaminoxidase) abgebaut.

Gegenstand der Untersuchung ist die Messung der Diaminoxidase. Bei ungenügendem Vorhandensein muss besonders darauf geachtet werden, dass histaminreiche Nahrungsmittel vermieden werden

.Die Bestimmung der Diaminoxidase kann mit der Blutuntersuchung auf chronische Nahrungsmittel kombiniert werden und kostet zusätzlich ca. 25 €.

Termine erhalten Sie gerne über unsere Anmeldung: 

Tel:  08382 / 25763, E – Mail:  info@arzt-badschachen.de

Weitere Informationen erhalten Sie gerne durch mich in einem persönlichen Gespräch.

Unsere Homepage www.arzt-badschachen.de informiert Sie zusätzlich über unser allgemeines Präventionsprogramm für Sie.

Dr. Klaus Müller und Dr. Elisabeth Scheuring